Notfalldarstellung an der Knock!

Weitere Bilder findet ihr Hier in unserer Bildergalerie

Am Freitagabend waren wir mit unserer Notfalldarstellung in Emden im Einsatz. 
Dabei haben wir das Szenario ausgearbeitet und die Verletzendarsteller gestellt. Für die Übung wurden dann die DRK Bereitschaft Emden und das Technische Hilfswerk Emden alamiert.

So eine Übung erfordert bei uns einige Vorarbeit. Zum einen werden für jede verletze Person die Verletzungen festgelegt und die Entsprechenden Vitalparameter festgelegt. Zum anderen wird geplant wie die Verletzungen dargestellt werden soll und wie diese geschminkt wird. 

An diesem Tag war das Szenario ein Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen sowie drei Fußgängern.  Als Besonderheit haben gab es eine Person, die sich eine Pfählungsverletzung durch ein Verkehrsschild zugezogen hat. 
Geschminkt wurden außerdem mehrere Knochenbrüche, Platzwunden, Prellmarken und vieles mehr!

Wir bedanken uns für die tolle Zusammenarbeit mit den anderen Hilfsorganisationen hier in Ostfriesland und hoffen, ihr konntet von dieser Übung profitieren und hattet auch noch etwasw Spaß dabei!

Wir freuen uns schon auf das nächste Mal mit euch 🙂

Werde fit für den Kreiswettbewerb!

Werde fit für den Kreiswettbewerb! Unter diesem  Motto fand das heutige Vorbereitungstreffen für die teilnehmenden Gruppen aus dem Kreisverband Aurich statt. Die Stufe 1 „Cool-Kids“ aus der Ortsgruppe Südbrookmerland, die Stufe 2 „F-J-Originals“ aus der Ortsgruppe Aurich und die Stufe 3 ebenfalls aus Aurich haben heute nocheinmal Erste-Hilfe Aufgaben, Geschichte und Rot-Kreuz Wissen wiederholt. Außerdem haben sich die Gruppen mit Themen der Kampagne „Menschlichkeit“ beschäftigt und geübt wie sie weitere Gruppenaufgaben meistern können. Zur Stärkung gab es in der Mittagspause Nudeln mit Bolognese Soße und am Nachmittag noch ein paar Süßigkeiten. Ein lustiger, interressanter und hoffentlich lehrreicher Tag liegt nun hinter uns. Wir hoffen ihr fühlt euch gut vorbereitet und der Tag hat euch genauso viel Spaß gemacht wie uns! Wir freuen uns auf einen tollen und erfolgreichen Kreiswettbewerb und wünschen euch jetzt schoneinmal ganz viel Erfolg!!!

 

 

 

 

 

Defibrillatoren für alle Einrichtungen des DRK

Wir freuen uns, dass wir 2019 gleich mit einer guten Nachricht beginnen können: Alle Einrichtungen des DRK Kreisverbandes Aurich sind ab sofort mit einem lebensrettenden Defibrillator ausgestattet.

Möglich gemacht haben das der ‚Verein für zerebral seh- und hörgeschädigte Kinder und Jugendliche Ostfriesland‘ und das Internet-Spendenprojekt ‚betterplace.org‘. Über beide Wege wurden Spenden gesammelt, sodass zum einen die Kinder und Jugendlichen des Jugendrotkreuzes in der frühen Sanitätsausbildung lernen, einen Defibrillator zu bedienen und damit binnen Sekunden überall auf der Welt Leben zu retten. Zum anderen werden auch Erwachsene an den Geräten ausgebildet, sodass auch sie lebensrettende Elektroschocks geben können.

Wolfgang Rieken vom Verein für zerebral seh- und hörgeschädigte Kinder und Jugendliche Ostfriesland ist die Spende ein besonderes Anliegen. „Wir haben im Rahmen unserer Vereinsarbeit täglich mit Kindern und Jugendlichen zu tun, die durch eine Schädigung des Hirnes nicht sprechen, sehen oder laufen können. Eine solche Schädigung kann unter anderem durch einen Herzstillstand verursacht werden. Das Gehirn wird dann nicht mehr mit Blut versorgt – die Folgeschäden können gravierend sein. Daher freuen wir uns, dass wir dem DRK Kreisverband Aurich und das Jugendrotkreuz Aurich mit unserer Spende helfen können Leben zu retten und schlimmeres zu verhindern.“

Mit einer ähnlichen Intention ist im vergangenen Jahr auch das Projekt bei der Online-Spendenplattform ‚betterplace.org‘ an den Start gegangen – unabhängig von der Spende des Vereins.

„Es kann jeden treffen und jederzeit passieren“, heißt es da. „Schätzungen zufolge lässt sich etwa die Hälfte der Todesfälle, die durch Herz-Kreislauf-Krankheiten bedingt sind, auf den plötzlichen Herztod zurückführen. […] Das Jugendrotkreuz Aurich benötigt für seine Unterkunft einen Defibrillator um bei Veranstaltungen für Senioren, Jugendlichen und Erste Hilfe Ausbildungen die Sicherheit gewährleisten zu können. Da die Anschaffung mit einem hohen finanziellen Aufwand verbunden ist und das JRK auf Spenden dringend angewiesen ist hoffen wir auf die Hilfe von außen.“

 

Spendenübergabe des Vereins für zerebral hör- und sehgeschädigte Kinder Ostfriesland an das DRK und JRK Aurich

 

1500€ sind vom Verein für zerebral hör- und sehgeschädigte Kinder und Jugendliche Ostfriesland gespendet worden, rund 930€ flossen über Betterplace.org zum Kreisverband, was es uns nun möglich gemacht hat, alle Kitas und Einrichtungen des DRK-Kreisverbandes Aurich mit den lebensrettenden Geräten auszustatten. Das DRK trägt einen Eigenanteil von rund 10.000€.

Wolfgang Rieken ist erstaunt, wie einfach die Defibrillatoren zu bedienen sind. „Die Defis hängen in den Einrichtungen in speziell gekennzeichneten Schränken. Man holt die Geräte aus der Verpackung, klebt die Elektroden auf und das Gerät sagt einem was zu tun ist. Einfacher kann man ein Leben nicht retten.“

„Viele Ersthelfer sind mit der Versorgung einer verunglückten Person überfordert“, weiß Hauke Grischek, Vorstandsmitglied des DRK-Kreisverbandes Aurich, aus eigener Erfahrung. Daher sei ein Defi sinnvoll, um die Zeit bis zum Eintreffen der Rettungskräfte oder geschulter Ersthelfer zu überbrücken. „Das ist besser als nichts zu machen“, sagt der 27-jährige. „Wir sind stolz darauf, dass wir mit der Breitenausbildung beim Jugendrotkreuz an jeder Schule mit einer fünften Klasse einen Schulsanitätsdienst ins Leben rufen konnten. Die Schüler*innen können Mitschülern und auch Lehrern helfen, wenn es brenzlig wird. Das ist schon eine wahnsinnige Leistung!“

In diesem Zusammenhang ist es uns wichtig zu erwähnen, dass die Rettungsleitstelle Ersthelfern auch am Telefon zur Seite steht und sie begleitet, bis der Rettungsdienst eintrifft. Wichtig sind immer die fünf W-Fragen:

  • Was ist passiert?
  • Wo ist es passiert?
  • Wie viele Verletzte?
  • Welche Verletzungen?
  • Warten auf Rückfrage der Leitstelle

Die Geräte stellen wir allen Interessierten gern persönlich auf dem DRK-Aktionstag zum Weltrotkreuztag am 04. Mai 2019 auf dem Georgswall in Aurich vor. Hier werden auch Landespolitiker und Vertreter des DRK-Bundes- und Landesverbandes anwesend sein.

Jugendliche lernen Methoden gegen Mobbing

Jeder sechste Jugendliche und sogar jeder dritte Erwachsene ist schon einmal Opfer von Mobbing geworden. Das zeigt eine PISA-Studie aus dem vergangenen Jahr.

Um Verhaltensweisen, die auf Mobbing und Unterdrückung innerhalb einer Gruppe besser erkennen und um gruppendynamische Prozesse besser steuern zu können, haben sich Jugendliche und junge Erwachsene aus dem Landkreis Aurich am Wochenende im CVJM-Heim in Westeraccumersiel getroffen. Teilgenommen haben 14-27-Jährige vom Jugendrotkreuz Aurich, dem Stadt- und Kreisjugendring, sowie dem MTV Aurich.

Zusammen mit dem Erlebnispädagogen Jan Schmale vom Verein Helden e.V. haben sie Konzepte erarbeitet, wie Gruppenleiter auch unterschwelliges Mobbing und Rassismus erkennen und einzelne Signale innerhalb einer Gruppe deuten können. Jan Schmale erklärte, dass es Schlüsselworte gibt, auf die die Gruppenleiter achten können, um die Situation, in der ein Betroffener steckt, sofort deuten zu können.

„Verantwortungsdiffusion ist die Hauptursache für Mobbing.“

 

Jan Schmale, Pädagoge von Helden e.V.

„Spricht ein Jugendlicher etwa davon, dass er über etwas erfreut ist, dann gibt das seine derzeitige Realität wieder“, sagt Schmale. „Erfreut zu sein ist temporär und auf eine Situation bezogen. Glücklich zu sein bedeutet hingegen, dass der- oder diejenige völlig zufrieden ist.“ Auf die gleiche Art können die Gruppenleiter der teilnehmenden Vereine und Jugendorganisationen andere Schlüsselwörter benutzen, um eine Situation erkennen zu können und Mobbing oder Rassismus zu erkennen.

Das Wochenendseminar begann am Freitag mit einem ausführlichen theoretischen Teil, Übungen zur Verbesserung der Gruppendynamik und sozialpsychologischen Experimenten. „Wir alle kennen den so genannten Bystander-Effekt. Jemand benötigt unsere Hilfe und alle gehen vorbei. Bleibt aber auch nur einer stehen und leistet Hilfe, schließen sich die Umstehenden meist an“, so Schmale. „In unserem Kurs wollen wir erreichen, dass die Gruppenleiter dieses Wissen weitergeben können.“

Das Erlernte wird nicht nur in den einzelnen Gruppenstunden angewendet, sondern auch ostfrieslandweit beim Einsatz der Spielekiste des JRK. Die Spielekiste ist mit Spielzeug bestückt, kann beim Jugendrotkreuz geliehen werden und wird von den Gruppenleitern betreut.

Hauke Grischek, Vorstandsmitglied des DRK Kreisverbandes Aurich, ist stolz darauf, was die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in so kurzer Zeit gelernt haben. „Es ist uns ein großes Anliegen, die Fach- und Sachkompetenz der Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu stärken. Das gehört zu unserer Aufgabe und bereitet uns große Freude zu beobachten, wie sich die Kinder und Jugendlichen persönlich weiterentwickeln.“

Das Projekt der Erlebnispädagogik mit einer Mischung aus theoretischen, fachpraktischen und aktiven Inhalten hat der Verein Helden e.V. schon des Öfteren für Schüler auf Klassenfahrten auf den Ostfriesischen Inseln eingesetzt. Damit es so wie am Wochenende in Westeraccumersiel umgesetzt werden konnte, mussten rund 3500€ aufgebracht werden. Das Geld wurde vom Projekt des Landesjugendrings „Generation Hoch 3“ zur Verfügung gestellt, was bedeutet, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer keinen Kostenanteil leisten mussten.

 

Gefördert durch:

Halloweenparty

Weitere Bilder findet ihr hier!!!

Von Samstag auf Sonntag haben wir bei uns in der Käthe-Kollwitz-Straße Halloween gefeiert. Gleich zu Beginn sah man, dass alle tolle Kostüme hatten, die wir dann auch auf dem Catwalk bei der Kostümshow präsentiert haben. Glückwunsch an die Gewinner – ihr habt ein besonderes cooles Kostüm und euch kreativ präsentiert 👻 .

Die Disko sorgte für Partystimmung, vor allem als sich die Zombies, Hexen und Vampire auf das Buffet stürzten 🍕🥗.
Unterstützt wurde die Stimmung von einem Grusel-Buffet, vielen weiteren Leckerereien, spooky Nebel, Lichtern und viel Halloween-Dekoration 🎃.

Abends ging es dann ab zur Nachtwanderung, auf die alle Kinder gespannt gewartet haben. Der (ungeplante) Besuch der Polizei während der Nachtwanderung kam sehr gut an.
In der Käthe-Kollwitz-Straße wurde mit einer Spiele-Kette, die aus Spielen einer zusammenhängenden Geschichte bestand, wie z.B „Ninja“ und „Zombie“, für viel Spaß gesorgt. Ein Highlight war das nächtliche X-Box spielen im Anschluss an die Gruseltour durch den Wald.

Natürlich durften die Kinder auch mal länger aufbleiben und fielen später glücklich und erschöpft ins Bett.
Die Feier ging bis Sonntag Vormittag und war ein voller Erfolg 😊 .

 

Fortbildung Schulsanitätsdienst

Vitalparameter, Dokumentation, Reanimation und Versorgung von Notfallpatienten – all das stand diese Woche bei uns auf dem Plan.

Von Montag, dem 08. Oktober bis Donnerstag, dem 11. Oktober haben zahlreiche Schulsanitäter*innen der IGS Aurich, der Realschule Aurich, der KGS Großefehn und des Gymnasiums Ulricianum Aurich an unserer Fortbildung teilgenommen.

Die Fortbildung zielt darauf ab die Schulsannis zu befähigen ihr Wissen schulintern mit anderen Schulsanis und Mitschüler*innen zu teilen, um so eine noch bessere Versorgung gewährleisten zu können.

Intensiv haben wir uns mit verschiedenen Krankheitsbildern beschäftigt und die Versorgung in vielen Fallbeispielen geübt. Außerdem haben wir uns natürlich damit beschäftigt wie selber Fallbeispiele geplant, durchgeführt und reflektiert werden können.

Die Reanimation mit verschiedenen Hilfsmitteln, wie zum Beispiel einem AED oder einem Beatmungsbeutel an unserer neuen Resusci Anne Reanimationspuppe war auch Teil unserer mehrtägigen Fortbildung. Außerdem wurde der Umgang mit den Materialien aus dem Notfallrucksack besprochen und das Gelernte direkt in Kleingruppenarbeit angewendet.

Mit kahoot!, einer App die interaktive Quiz ermöglicht, wurde das neue Wissen auf entspannte und spaßige Art getestet.

Für leckere Verpflegung während der Fortbildung haben unsere fleißigen Gruppenleiter gesorgt und auch einige Spiele durften während der Veranstaltungen nicht fehlen!

Am letzten Tag haben alle Teilnehmer noch eine Bescheinigung erhalten. Wir bedanken uns für die tolle Unterstützung aller Helfer und die engagierte Teilnahme der Schulsanitätsdienste!

Wir hoffen es hat Spaß gemacht und wir sehen euch bei unseren nächsten Veranstaltungen wieder!!!

Jeden Morgen gab es frischen Kakao – Mitarbeiterin nach 45 Jahren im Ruhestand

Nach 45 Jahren Dienstzeit in der DRK Kindertagesstätte am Wasserturm in Aurich haben wir am Freitag, den 31. August 2018, unsere geschätzte Mitarbeiterin Regina Hansen de Vries in ihren mehr als wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.

Am 01.04.1974 hat Frau Hansen de Vries ihren Arbeitsvertrag auf dünnem Pergamentpapier unterschrieben. Zuvor hatte sie in der Kita am Wasserturm noch ein Praktikum gemacht und war somit 45 Jahre lang ohne Unterbrechung in der Einrichtung tätig.

Peter Arends, der Geschäftsführer des Kreisverbandes Aurich übergab bei einer sehr emotionalen Feierstunde am vergangenen Freitag einen großen Blumenstrauß und ein kleines Präsent, hielt aber fest: „Das ist nur eine kleine Aufmerksamkeit für eine so lange und erfüllte Zeit mit Frau Hansen de Vries. Wir kannten uns seit einem Vierteljahrhundert und ich habe jeden Tag mit der hochverdienten Kollegin geschätzt.“

Foto: Norman Fleischer/DRK

Auch viele ehemalige Weggefährten*innen waren zur Feierstunde gekommen. Darunter auch Erwachsene, die Frau Hansen de Vries damals schon als Kinder betreut hat und die ihren Nachwuchs heute selbst in die Kita am Wasserturm schicken. Einer von Ihnen ist Matthias de Vries. Er erinnert sich: „Jeden Morgen gab es bei Regina warmen Kakao. Es war eine schöne Zeit. Regina strahlt immer eine unglaubliche Ruhe aus, war immer herzlich und gut drauf.“

Regina Hansen de Vries wird den Ruhestand jetzt mit ihrem Hund und ihrer Familie genießen. Die Kinder und werden ihr fehlen, denn „die halten einen jung“, sagt sie und lächelt. Die Kita am Wasserturm war für sie immer wie ein zweite Zuhause, sie wird sie vermissen, freut sich aber jetzt auch auf den neuen Lebensabschnitt. „Endlich kann ich mal länger schlafen“, lacht sie. „Ich gehe schweren Herzens. Aber die Verantwortung, die man über Jahre getragen hat, kann ich ruhige Gewissen ans meine Kolleginnen abgeben.“

Früher, sagt die Erzieherin, da waren die Menschen bescheidener. Da habe man sich mit den kleinen Dingen zufrieden gegeben. Heute wollen wir manchmal zu viel auf einmal. Die Kita Wasserturm langsam wachsen zu sehen, das habe ihr große Freude bereitet.

Über die Jahre hat Regina Hansen de Vries über 1000 Kinder in verschiedenen Gruppen betreut. Es war ihr immer eine Herzensangelegenheit.

Planspiel Rettungsdienst

Alle Bilder findet ihr hier in unserer Bildergallerie!

Am vergangenen Wochenende haben wir das Planspiel Rettungsdienst veranstaltet!! Die Teilnehmer sollten von Samstag Nachmittag bis Sonntag früh wie der Rettungsdienst sein. Alarmiert wurden die Kinder aus Aurich und dem Kreisverband Dannenberg, der uns für dieses tolle Event besucht hat, über den Nachmittag hinaus von 17:00 bis 22:30 Uhr über 5-Ton-Melder der DRK Bereitschaft Aurichs📟 Die Übungsstellen am Bundeswehr Gelände, dem Gelände der Fahrschule Academy Kehrbach, dem DRK Kindergarten und Privatgärten von Gruppenleitern des JRK Aurichs, wurden mit Einsatzfahrzeugen und Besatzung der DRK Bereitschaft Aurich angefahren. Vor Ort hatten die Teilnehmer Fallbeispiele zu bearbeiten, wobei sie von Knochenbrüchen, über hilflose, vermisste Personen, die von der Rettungshundestaffel des DRK Aurichs gesucht wurden, bis Reanimation mit allem rechnen mussten! 🐶🚨 Natürlich waren sie damit nicht alleine, die Sanitäter auf den Einsatzfahrzeugen standen ihnen mit Rat und Tat zur Seite🚑

Dargestellt wurden die Fallbeispiele von der Notfalldarstellungsgruppe des JRK Meppens, des JRK Stades und des JRK Diepholz. Nachts gab es zur Überraschung, wie es auch beim echten Rettungsdienst geschehen kann, eine Großübung, wo alle Teilnehmer gleichzeitig zum Helfen ausrücken mussten, um Polytraumatas, Intoxikationen und Fremdkörperverletzungen zu behandeln🌚

Es war für die Teilnehmer sowie für die Helfer ein wirklich tolles, spannendes und lehrreiches Wochenende 😍🎉
Wir bedanken uns bei der Bereitschaft und der Rettungshundestaffel des DRK Aurichs, den JRK Kreisverbänden Meppen, Diepholz, Stade, Dannenberg, der Feuerwehr Aurich und der Fahrschule Academy Aurich für Ihre Unterstützung!

 

Einen tollen Bericht über das Event hat auch die Auricher Bereitschaft veröffentlicht. Schaut doch mal auf deren Facebook- Seite vorbei: Auricher Bereitschaft beim Planspiel Rettungsdienst

Das Landeszeltlager 2018 in Aurich!

Das Landeszeltlager Niedersachsen 2018 neigt sich nun leider dem Ende entgegen, aber bevor die Taschen nun endgültig gepackt und die Zelte abgebaut werden, lassen wir diese Woche noch einmal Revue passieren:

Ganz aufgeregt haben wir uns am Samstag Morgen bei uns in der Unterkunft getroffen und die Bullis mit all den Taschen und Koffern gepackt, die Kinder haben sich verabschiedet und dann ging es in Richtung Mehrzweckgelände Tannenhausen. Dort haben wir uns zuerst eingerichtet, haben unsere Feldbetten aufgebaut und es uns gemütlich gemacht. Einige Kinder wurden kreativ und haben aus einigen Bänken und Tischen eine wahnsinnige Sitzgelegenheit gezaubert.

 Nach dem Mittagessen gab es die Gelegenheit, die Spielwiese zu erkundigen und sich alle Attraktionen, die in den kommenden Tagen angeboten werden sollten, anzusehen. Ein großes Highlight war der Palettenpool und der Kiosk mit inbegriffener Handy-Ladestation.

Im Verlauf der Woche wurden viele Tagesausflüge angeboten, zu denen sich die Kinder im Vorfeld angemeldet hatten. Trotz teileweiser Erschöpfung nach einem langen Tag auf Tour, kamen alle Kinder stets mit einem Lächeln zurück zum Zeltlager und erzählten erfreut von ihren Erlebnissen in z.B. dem Ocean-Wave, dem Kletterwald oder der Seehundstation.

Des Weiteren wurden Workshops angeboten, zu denen sich die Kinder vormittags und nachmittags eintragen konnten. Auch diese wurden mit Begeisterung angenommen, zumal sie durch eine Stempel-Sammel-Aktion dazu motiviert wurden, an möglichst vielen Workshops teilzunehmen, was sich auch wirklich gelohnt hat. Zudem stellte auch der Badesee in Tannenhausen einen willkommenen Ort zum Spielen und Spaßhaben dar.

Die Stempel sammelten die Kinder gewissenhaft, mit der Aussicht auf eine Rolle in der letzten Abendshow. Denn dies war der Höhepunkt eines jeden Abends, bei dem sich alle Teilnehmer des Zeltlagers gespannt an der Bühne auf der Wiese sammelten und zusammenkamen. Thema des ganzen Zeltlagers war „Mach dein Spiel!“, genau deshalb wurden jeden Abend verschiedene bekannte Spieleshows aus dem Fernsehen, wie z.B. „Wetten dass…?“ oder „Klein gegen Groß“, nachgespielt. Währenddessen konnten die Kinder in ihren Gruppen ebenfalls Stempel für ihr Heft sammeln. Nun sind wir natürlich gespannt, wer heute auf der Bühne stehen kann.

Auch wenn die Kinder mal gerade an keinem Workshop teilgenommen haben, wurde es nie langweilig, denn auf der Wiese vor den Zelten gab es genug Raum für freie Gruppenspiele, sei es nun Wikingerschach oder Kartenspiele jeglicher Art, bei denen man auch die Teilnehmer aus anderen Kreisverbänden kennenlernen konnte. Zudem bot die Spielwiese immer ein abwechslungsreiches Angebot an Freizeitaktivitäten mit einer Hüpfburg, einem Trampolin und einer Chill-Area vor dem Kiosk, in der man nett beieinander sitzen und Eis essen konnte.

Gespannt waren auch alle Kinder auf die Nachtwanderung, die am Dienstag stattfand und uns um den Badesee führte. Getroffen hatten wir uns im Vorfeld beim Lagerfeuer vor dem Kiosk, um von dort aufzubrechen. Es sollte keine Grusel-Wanderung sein, jedoch Spannung enthalten, was auf jeden Fall geklappt hat.

Hervorstehend war auch das Bergfest am Mittwoch, wo sich alle Teilnehmer zum Badesee begaben, um die Mitte des Landeszeltlagers zu zelebrieren. Es war ein großes Fest mit einer vielseitigen Auswahl an leckerem Essen, toller Musik und selbstverständlich die Option, zu schwimmen und zu planschen.

Am Donnerstag führte uns die Stadtralley in die Auricher Innenstadt, um einige Spiel- und Spaßstationen zu meistern. Das Besondere war, dass in die Ralley inklusiv ablief, die Kindergruppen wurden begleitet von Kindern von dem Familien entlastenden Dienst (FED).

Wir wurden jeden Tag mit hervorragendem Essen von einem stets freundlichen Team vom DRK aus Bremen versorgt, was wir noch einmal herausstellen möchten.

Zurückblickend hatten wir eine wunderschöne, abwechslungsreiche und entspannte Woche. Und obwohl man sich auf Zuhause freut, ist es dennoch schade, das Zeltlager zu verlassen und sich von dem ein oder anderen verabschieden zu müssen.

 

Vereinbarung für mehr Landesmittel für Jugendarbeit unterzeichnet – „HotSpot Jugendpolitik“ in Aurich

Hotspot Jugendpolitik: Niedersächsische Landespolitiker zu Gast beim Jugendrotkreuz Aurich – Ehrliche und offene Gespräche auf Augenhöhe – Siebels und Raulfs unterzeichnen Vereinbarung bezüglich mehr Geld für Jugendförderung aus Landesmitteln

 

Hoher Besuch an einem warmen Sommerabend in Aurich: Der Kreisverband des Jugendrotkreuzes und der Landesjugendring Niedersachsen e.V. haben zum „HotSpot Jugendpolitik“ eingeladen. 25 Jugendliche und junge Erwachsene sind der Einladung gefolgt und erlebten einen regen Austausch über Politik, Jugendarbeit und bekamen auch einen Eindruck vom Leben eines Landespolitikers; darunter auch eine Delegation des JRK Kreisverbandes Leer.

 

Zu Gast waren Johanne Modder, die Vorsitzende der SPD im Niedersächsischen Landtag, Wiard Siebels, SPD Landtagsabgeordneter aus Aurich und Philipp Raulfs, das jüngste Landtagsmitglied der SPD in Niedersachsen. In mehreren Workshops haben die Jugendlichen zusammen mit den Landtagspolitikern wichtige Eckpunkte für die politische Jugendarbeit entwickelt.

 

#diversity     #freeeducation     #zeitfühehrenamt

 

Soziale Ungleichheiten gehörten nach wie vor zu den großen Problemen in den Schulen in Niedersachsen, sagt Philipp Raulfs. „Wir können die Schulen nicht digital aufrüsten, fordern, dass jeder sein eigenes Tablet zum Unterricht mitbringt („bring your own device“) und dann in Kauf nehmen, dass es Familien gibt, die sich das gar nicht leisten können“, ärgert sich Raulfs. „Wir müssen Chancengleichheit für alle schaffen.“ Außerdem müsse das Ehrenamt mehr Anerkennung erfahren.

 

„Ohne Freiwillige Feuerwehren könnten wir den Brandschutz im Land beispielsweise nicht sicherstellen, aber längst nicht alle Schulen und Arbeitgeber schaffen den ehrenamtlichen Einsatzkräften den nötigen Raum dafür.“

 

Bei dieser Debatte gehe es aber nicht immer primär darum mehr Geld locker zu machen, betont Johanne Modder. „Wir müssen vor allem den Kindern zunächst einmal zuhören und sie ernst nehmen.“ Nur dann würde Vertrauen aufgebaut und das sei in Zeiten wie diesen wichtiger denn je, so Modder. Ohne miteinander zu sprechen, könne man keine Probleme lösen.

 

„Um z.B. ehrenamtlich ein Jugendlager betreuen zu können, müssen sich viele von uns selbst versichern, weil viele Arbeitgeber uns zwar freistellen, aber die Lohnnebenkosten dafür nicht weiter zahlen.“

Hauke Grischek, Leiter JRK Aurich

 

Ein großes Problem sahen alle Teilnehmer des „HotSpot Jugendpolitik“ darin, das Ehrenamt mit ihren schulischen und beruflichen Tätigkeiten in Einklang zu bringen. „Um alles mit 100 Prozent zu machen fehlt uns einfach die Zeit“, bemängelte Wiebke Müller vom JRK Kreisverband Leer die Kombination aus Schule, Hobby, Familie und Ehrenamt. Gute Noten zu schreiben und sich dabei noch in dem nötigen Umfang ehrenamtlich zu engagieren sei nahezu unmöglich.

 

MdL Wiard Siebels aus Aurich konnte diese Erkenntnis nur bestätigen. „Die Welt in der wir leben wird immer komplizierter“, erklärte der 40-Jährige. Die Gesellschaft werde zwar pluralistischer, aber dadurch auch egoistischer. Die Anforderungen stiegen, während niemand mehr so recht auf die Work-Life-Balance achte. „Deswegen gehen viele Politiker inzwischen in Schulen, um dort auch für ein buntes Zusammenleben und einen stärkeren Zusammenhalt untereinander zu werben.“

 

„Die Jugend von heute ist viel offener, mutiger und aufgeschlossener, als das noch vor Generationen der Fall war – und genau das braucht unsere Gesellschaft heute auch.“

Wiard Siebels, MdL aus Aurich (SPD)

 

Initiiert vom Landesjugendring Niedersachsen e.V. haben Wiard Siebels und Philipp Raulfs (beide MdL SPD), sowie Hauke Grischek und Lena Schwerin vom JRK Aurich deswegen eine Petition unterschrieben, die Jugendarbeit in Niedersachsen mit mehr Landesmitteln zu unterstützen. Im Kern geht es dabei um die Forderung der Erhöhung der Landesmittel für Jugendarbeit um zwei Millionen Euro pro Jahr.

 

„Ministerpräsident Stephan Weil hatte vor der Wahl mehr Gelder für die Jugendarbeit versprochen. Wir warten nach wie vor darauf, dass dieses Versprechen umgesetzt wird“, sagt Lena Schwerin vom JRK.

 

Am Ende des dreistündigen Treffens haben Wiard Siebels und das JRK Aurich vereinbart, sich im Sommer in Hannover zu treffen, um die Arbeit der Landespolitiker besser kennenlernen zu können – und auch, um neue Brücken zu bauen.

 

Philipp Raulfs und Wiard Siebels (MdL SPD) setzen sich mit Ihrer Unterschrift für mehr Geld vom Land Niedersachsen für Jugendarbeit ein. Die Initiative wurde vom Landesjugendring Niedersachsen e.V. ins Leben gerufen.

 

Hauke Grischek und Lena Schwerin vom Jugendrotkreuz unterzeichnen die Vereinbarung für mehr Landesmittel für Jugendarbeit.

 

Mehr Eindrücke vom „HotSpot Jugendpolitik“ des Landesjugendring Niedersachsen e.V. findet ihr auf unserer JRK Aurich Facebookseite.

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