Kreiswettbewerbe 2018 starten mit großer Motivation

Zwölf Jugendrotkreuz Gruppen treten bei den Kreiswettbewerben der Kreisverbände (Kv.) Aurich, Norden und Leer in der Haupt- und Realschule Südbrookmerland an. Hier geht’s zu den Fotos.

 

Bereits zum achten Mal in Folge richten die Jugendrotkreuz Kreisverbände Aurich und Norden zusammen mit dem Kreisverband Leer ihre Kreiswettbewerbe an dem Wochenende vom 20.04.2018 bis zum 22.04.2018 aus.

Die Gruppen, die sich in vier Altersstufen unterteilen, (Stufe 0 = sechs – neun Jahre ; Stufe I = neun – zwölf Jahre ; Stufe II = zwölf – 16 Jahre ; Stufe III = 16 – 27 Jahre) treten in 19 Aufgaben der Disziplinen Erste-Hilfe Praxis, Rot-Kreuz-Wissen, Sozialer Bereich, Musisch-Kultureller Bereich und dem Bereich Sport-Spiel gegeneinander an.

Insgesamt nehmen 200 Personen an der Veranstaltung teil, wovon 50 Schiedsrichter, die teils aus den Reihen des Roten Kreuzes, sowie wie aus befreundeten Jugendgruppen kommen, die Leistung der 150 Kinder und Jugendlichen bewerten.

Die Wettbewerbe in diesem Jahr stehen unter dem Motto „70 Jahre Suchtpotential – Dein JRK Niedersachsen“. Dabei befassen sich die Teilnehmer mit den drei Themenbereichen:

  • Kampagne „Menschlichkeit“ – und DU (Miteinander, Einfühlungsvermögen für andere, Gruppendynamik)
  • Prävention im Bereich Sucht und Gesundheit (Grenze durchschnittlicher Medienkonsum und Suchtverhalten, Auswirkung Alkohol für mich und andere, Unterstützung körperliche Fitness, gesundheitsbewusste Ernährungsentscheidung)
  • Gesundheitsthemen (Auswirkung und Entstehung von Stress, Selbstverwirklichung)

 

Dieses Jahr wird der Wettbewerb an der Haupt- und Realschule Südbrookmerland statt. Hier müssen die Teilnehmer verschiedene Stationen passieren und die verschiedenen Aufgaben lösen. Wie jedes Jahr wird der Wettbewerb in den verschiedenen Kategorien aufgebaut: Erste Hilfe, Soziales, Musisch-Kulturell, Rot-Kreuz Geschichte, sowie Sport und Spiel.

Im musisch-kulturellen Bereich basteln die Teilnehmer der Stufe 0/1 ein Gefühlsbarometer, um die Stimmungen der verschiedenen Teilnehmer widerspiegeln zu können. Die Teilnehmer der Stufe 2/3 fertigen Bilder von verschiedenen Gefühlen an und können sie sich zum Beispiel an der emoji-Art orientieren.

Im sozialen Bereich beschäftigen sich die Teilnehmer mit dem Thema Sucht. Anhand einiger Gegenstände müssen sie erkennen, welche verschiedenen Süchte es gibt und warum diese für den Menschen gefährlich sind.

In der Ersten Hilfe müssen die Teilnehmer mehrere Gruppenaufgaben bewältigen. Dabei behandeln sie Verwundete mit Schnittverletzungen oder starken Blutungen. Natürlich darf die stabile Seitenlage, die bei bewusstlosen Personen angewandt wird, nicht fehlen.

Im Rot-Kreuz Bereich basteln die jungen Teilnehmer Symbole zum allgemeinen Thema „Rot-Kreuz“. Die älteren Teilnehmer müssen ihr Wissen mehr unter Beweis stellen und fertigen Symbole zum Thema „Genfer Abkommen“. Dabei dürfen alle Teilnehmer nur Streichhölzer zum Erstellen des Bildes verwenden.

Die Planung und Organisation des Wettbewerbs wird durch die Kreisjugendleitung der teilnehmenden Kreisverbände durchgeführt. Die verantwortliche Leitung liegt bei Hauke Grischek, Sascha Rademacher und Wladislaw Martaler für den Kv. Aurich, Karl-Heinz Meyer und Robin Duggal für den Kv. Norden und Tobias Priefer, Andrea Behrends, sowie Rosi Eykamp-Behmann für den Kv. Leer. Verpflegt werden die Teilnehmer/Innen durch die DRK-Bereitschaft Südbrookmerland, die ein abwechslungsreiches und ausgewogenes Angebot an Gerichten bieten.

Neben dem Wettbewerb wird den Teilnehmern ein buntes Rahmenprogramm geboten. Unter anderem gehört dazu: Kinoabend, Kisten klettern, Schwimmen gehen und eine Disco für die Teilnehmer an beiden Abenden.

 

Fotos und Videos von diesem Tag findet ihr auf unserer JRK-Aurich Facebookseite. Gerne dürft ihr das auch an Freunde und Verwandte weiter teilen.

Spendenübergabe

Am heutigen Mittwoch haben wir durch den Lions Club Aurich Frisia Orientalis eine großzügige Spende in Höhe von 1.500 € entgegen genommen.

Das Geld, welches durch den Verkauf der Auricher Adventskalender eingenommen wurde, wurde an das Auricher Jugendrotkreuz, die Johanniter Unfallhilfe Aurich und an ein Aktionsbündnis gegen Hunger in Afrika gespendet.

Wir werden das Geld nutzen, um die Spiele – Kiste mit weiteren Materialien auszustatten.

Im Namen aller Jugendrotkreuzler bedanken wir uns ganz herzlich!

 

Jugendgruppenleiter absolvieren DAV-Kletterschein Toprope

Am 07. Und 08. April absolvierten Jugendgruppenleiter aus Aurich und Umgebung den Toprope Kletterschein im UP Kletterzentrum in Oldenburg.  Dieser Schein befähigt uns Teilnehmer das angeschaffte Kistenklettern für die Spiele- Kiste des Jugendrotkreuzes zu betreuen.  Während der zweitägigen Ausbildung haben wir unter anderem das Sichern einer kletternden Person, sowie Materialkunde gelernt. Außerdem stand ein Falltraining auf dem Plan. Jeder Teilnehmer konnte so einmal erleben wie es ist tatsächlich abzustürzen und von der Sicherung aufgefangen zu werden. Natürlich war auch das Sichern der fallenden Person eine Herausforderung, die von allen Gruppenleitern gemeistert wurde.

Wir freuen uns sehr auf Kinder- und Familienfeste in den kommenden Wochen und   Monaten, bei denen das Kistenklettern den Kindern und auch Erwachsenen eine aufregende Abwechslung bietet. Unter anderem wird die Spiele- Kiste auf dem Kinderfest der Vereine am 06. Mai auf dem Georgswall vertreten. Auch Anfragen für die Ausleihe der Hüpfburg und der weiteren Materialien der Spiele- Kiste, wie Hoverboards, Einräder und der Slackline werden ab sofort entgegengenommen. Kontakt unter info@jrk-aurich.de.

 

 

 

Großübung in Reepsholt

Weiter Bilder findet ihr in unserer Bildergalerie!

Heute, am 06. April, waren wir mal wieder mitunserer Notfalldarstellung im
Einsatz. Angenommen war ein schwerer Verkehrsunfall mit einem Linienbus, zwei PKWs und einem Radfahrer in Reepsholt. Insgesamt haben 10 Darsteller über 100 Helfer von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr beschäftigt. Sogar der ADAC Rettungshubschrauber war vor Ort. Versorgt werden mussten unter anderem Patienten mit Thoraxtrauma, Schädel-Hirn-Trauma und multiplen Schnitt- und Schürfwunden. Die Schwerstverletzten wurden im Anschluss tatsächlich in das Wittmunder Krankenhaus eingeliefert und in der Notaufnahme weiter behandelt.

Die angenommene Lage war ein Verkehrsunfall durch einen gescheiterten Überholversuch einer betrunkenen Autofahrerin, der einen Radfahrer tödlich verletzte. Der überholte PKW, sowie ein entgegenkommender Linienbus sind bei dem Ausweichmanöver kollidiert. Der Busfahrer wurde lebensbedrohlich verletzt und ein Straßenschild, welches sich durch die Buswand gebohrt hatte, perforierte den Oberschenkel einer Insassin. Die alkoholisierte Fahrerin, sowie die weiteren Businsassen waren nur leicht bis mittelschwer verletzt. Durch den Aufprall wurde die Fahrerin des zweiten PKWs in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. In einem verwirrten Zustand berichtete sie über ihr Kind, welches offensichtlich nicht am Unfallort aufzufinden war. Aus diesem Grund wurde das umliegende Gelände weiträumig von Feuerwehrkräften abgesucht. Da es sich um ein Missverständnis der schwerverletzten und traumatisierten Fahrerin handelte, stellte sich später heraus, dass dieses Kind nie in dem Auto gesessen hatte.

Diese komplizierte Lage wurde sehr gut von allen Hilfskräften gemeistert, und alle „Verletzten“ sind am Ende wieder sicher am Reepsholter Feuerwehrhaus angekommen. Dort wurden sie von den Organisatoren und dem Bürgermeister lobend empfangen. Im Anschluss an diese Großübung gab es noch leckere Verpflegung für alle Beteiligten.

Wir bedanken uns für so eine großartige Möglichkeit, mit unserer Notfalldarstellung die Hilfskräfte bei ihrem Training zu unterstützen und freuen uns über weitere Zusammenarbeit