Jeden Morgen gab es frischen Kakao – Mitarbeiterin nach 45 Jahren im Ruhestand

Nach 45 Jahren Dienstzeit in der DRK Kindertagesstätte am Wasserturm in Aurich haben wir am Freitag, den 31. August 2018, unsere geschätzte Mitarbeiterin Regina Hansen de Vries in ihren mehr als wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.

Am 01.04.1974 hat Frau Hansen de Vries ihren Arbeitsvertrag auf dünnem Pergamentpapier unterschrieben. Zuvor hatte sie in der Kita am Wasserturm noch ein Praktikum gemacht und war somit 45 Jahre lang ohne Unterbrechung in der Einrichtung tätig.

Peter Arends, der Geschäftsführer des Kreisverbandes Aurich übergab bei einer sehr emotionalen Feierstunde am vergangenen Freitag einen großen Blumenstrauß und ein kleines Präsent, hielt aber fest: „Das ist nur eine kleine Aufmerksamkeit für eine so lange und erfüllte Zeit mit Frau Hansen de Vries. Wir kannten uns seit einem Vierteljahrhundert und ich habe jeden Tag mit der hochverdienten Kollegin geschätzt.“

Foto: Norman Fleischer/DRK

Auch viele ehemalige Weggefährten*innen waren zur Feierstunde gekommen. Darunter auch Erwachsene, die Frau Hansen de Vries damals schon als Kinder betreut hat und die ihren Nachwuchs heute selbst in die Kita am Wasserturm schicken. Einer von Ihnen ist Matthias de Vries. Er erinnert sich: „Jeden Morgen gab es bei Regina warmen Kakao. Es war eine schöne Zeit. Regina strahlt immer eine unglaubliche Ruhe aus, war immer herzlich und gut drauf.“

Regina Hansen de Vries wird den Ruhestand jetzt mit ihrem Hund und ihrer Familie genießen. Die Kinder und werden ihr fehlen, denn „die halten einen jung“, sagt sie und lächelt. Die Kita am Wasserturm war für sie immer wie ein zweite Zuhause, sie wird sie vermissen, freut sich aber jetzt auch auf den neuen Lebensabschnitt. „Endlich kann ich mal länger schlafen“, lacht sie. „Ich gehe schweren Herzens. Aber die Verantwortung, die man über Jahre getragen hat, kann ich ruhige Gewissen ans meine Kolleginnen abgeben.“

Früher, sagt die Erzieherin, da waren die Menschen bescheidener. Da habe man sich mit den kleinen Dingen zufrieden gegeben. Heute wollen wir manchmal zu viel auf einmal. Die Kita Wasserturm langsam wachsen zu sehen, das habe ihr große Freude bereitet.

Über die Jahre hat Regina Hansen de Vries über 1000 Kinder in verschiedenen Gruppen betreut. Es war ihr immer eine Herzensangelegenheit.

Planspiel Rettungsdienst

Alle Bilder findet ihr hier in unserer Bildergallerie!

Am vergangenen Wochenende haben wir das Planspiel Rettungsdienst veranstaltet!! Die Teilnehmer sollten von Samstag Nachmittag bis Sonntag früh wie der Rettungsdienst sein. Alarmiert wurden die Kinder aus Aurich und dem Kreisverband Dannenberg, der uns für dieses tolle Event besucht hat, über den Nachmittag hinaus von 17:00 bis 22:30 Uhr über 5-Ton-Melder der DRK Bereitschaft Aurichs📟 Die Übungsstellen am Bundeswehr Gelände, dem Gelände der Fahrschule Academy Kehrbach, dem DRK Kindergarten und Privatgärten von Gruppenleitern des JRK Aurichs, wurden mit Einsatzfahrzeugen und Besatzung der DRK Bereitschaft Aurich angefahren. Vor Ort hatten die Teilnehmer Fallbeispiele zu bearbeiten, wobei sie von Knochenbrüchen, über hilflose, vermisste Personen, die von der Rettungshundestaffel des DRK Aurichs gesucht wurden, bis Reanimation mit allem rechnen mussten! 🐶🚨 Natürlich waren sie damit nicht alleine, die Sanitäter auf den Einsatzfahrzeugen standen ihnen mit Rat und Tat zur Seite🚑

Dargestellt wurden die Fallbeispiele von der Notfalldarstellungsgruppe des JRK Meppens, des JRK Stades und des JRK Diepholz. Nachts gab es zur Überraschung, wie es auch beim echten Rettungsdienst geschehen kann, eine Großübung, wo alle Teilnehmer gleichzeitig zum Helfen ausrücken mussten, um Polytraumatas, Intoxikationen und Fremdkörperverletzungen zu behandeln🌚

Es war für die Teilnehmer sowie für die Helfer ein wirklich tolles, spannendes und lehrreiches Wochenende 😍🎉
Wir bedanken uns bei der Bereitschaft und der Rettungshundestaffel des DRK Aurichs, den JRK Kreisverbänden Meppen, Diepholz, Stade, Dannenberg, der Feuerwehr Aurich und der Fahrschule Academy Aurich für Ihre Unterstützung!

 

Einen tollen Bericht über das Event hat auch die Auricher Bereitschaft veröffentlicht. Schaut doch mal auf deren Facebook- Seite vorbei: Auricher Bereitschaft beim Planspiel Rettungsdienst

Das Landeszeltlager 2018 in Aurich!

Das Landeszeltlager Niedersachsen 2018 neigt sich nun leider dem Ende entgegen, aber bevor die Taschen nun endgültig gepackt und die Zelte abgebaut werden, lassen wir diese Woche noch einmal Revue passieren:

Ganz aufgeregt haben wir uns am Samstag Morgen bei uns in der Unterkunft getroffen und die Bullis mit all den Taschen und Koffern gepackt, die Kinder haben sich verabschiedet und dann ging es in Richtung Mehrzweckgelände Tannenhausen. Dort haben wir uns zuerst eingerichtet, haben unsere Feldbetten aufgebaut und es uns gemütlich gemacht. Einige Kinder wurden kreativ und haben aus einigen Bänken und Tischen eine wahnsinnige Sitzgelegenheit gezaubert.

 Nach dem Mittagessen gab es die Gelegenheit, die Spielwiese zu erkundigen und sich alle Attraktionen, die in den kommenden Tagen angeboten werden sollten, anzusehen. Ein großes Highlight war der Palettenpool und der Kiosk mit inbegriffener Handy-Ladestation.

Im Verlauf der Woche wurden viele Tagesausflüge angeboten, zu denen sich die Kinder im Vorfeld angemeldet hatten. Trotz teileweiser Erschöpfung nach einem langen Tag auf Tour, kamen alle Kinder stets mit einem Lächeln zurück zum Zeltlager und erzählten erfreut von ihren Erlebnissen in z.B. dem Ocean-Wave, dem Kletterwald oder der Seehundstation.

Des Weiteren wurden Workshops angeboten, zu denen sich die Kinder vormittags und nachmittags eintragen konnten. Auch diese wurden mit Begeisterung angenommen, zumal sie durch eine Stempel-Sammel-Aktion dazu motiviert wurden, an möglichst vielen Workshops teilzunehmen, was sich auch wirklich gelohnt hat. Zudem stellte auch der Badesee in Tannenhausen einen willkommenen Ort zum Spielen und Spaßhaben dar.

Die Stempel sammelten die Kinder gewissenhaft, mit der Aussicht auf eine Rolle in der letzten Abendshow. Denn dies war der Höhepunkt eines jeden Abends, bei dem sich alle Teilnehmer des Zeltlagers gespannt an der Bühne auf der Wiese sammelten und zusammenkamen. Thema des ganzen Zeltlagers war „Mach dein Spiel!“, genau deshalb wurden jeden Abend verschiedene bekannte Spieleshows aus dem Fernsehen, wie z.B. „Wetten dass…?“ oder „Klein gegen Groß“, nachgespielt. Währenddessen konnten die Kinder in ihren Gruppen ebenfalls Stempel für ihr Heft sammeln. Nun sind wir natürlich gespannt, wer heute auf der Bühne stehen kann.

Auch wenn die Kinder mal gerade an keinem Workshop teilgenommen haben, wurde es nie langweilig, denn auf der Wiese vor den Zelten gab es genug Raum für freie Gruppenspiele, sei es nun Wikingerschach oder Kartenspiele jeglicher Art, bei denen man auch die Teilnehmer aus anderen Kreisverbänden kennenlernen konnte. Zudem bot die Spielwiese immer ein abwechslungsreiches Angebot an Freizeitaktivitäten mit einer Hüpfburg, einem Trampolin und einer Chill-Area vor dem Kiosk, in der man nett beieinander sitzen und Eis essen konnte.

Gespannt waren auch alle Kinder auf die Nachtwanderung, die am Dienstag stattfand und uns um den Badesee führte. Getroffen hatten wir uns im Vorfeld beim Lagerfeuer vor dem Kiosk, um von dort aufzubrechen. Es sollte keine Grusel-Wanderung sein, jedoch Spannung enthalten, was auf jeden Fall geklappt hat.

Hervorstehend war auch das Bergfest am Mittwoch, wo sich alle Teilnehmer zum Badesee begaben, um die Mitte des Landeszeltlagers zu zelebrieren. Es war ein großes Fest mit einer vielseitigen Auswahl an leckerem Essen, toller Musik und selbstverständlich die Option, zu schwimmen und zu planschen.

Am Donnerstag führte uns die Stadtralley in die Auricher Innenstadt, um einige Spiel- und Spaßstationen zu meistern. Das Besondere war, dass in die Ralley inklusiv ablief, die Kindergruppen wurden begleitet von Kindern von dem Familien entlastenden Dienst (FED).

Wir wurden jeden Tag mit hervorragendem Essen von einem stets freundlichen Team vom DRK aus Bremen versorgt, was wir noch einmal herausstellen möchten.

Zurückblickend hatten wir eine wunderschöne, abwechslungsreiche und entspannte Woche. Und obwohl man sich auf Zuhause freut, ist es dennoch schade, das Zeltlager zu verlassen und sich von dem ein oder anderen verabschieden zu müssen.

 

Vereinbarung für mehr Landesmittel für Jugendarbeit unterzeichnet – „HotSpot Jugendpolitik“ in Aurich

Hotspot Jugendpolitik: Niedersächsische Landespolitiker zu Gast beim Jugendrotkreuz Aurich – Ehrliche und offene Gespräche auf Augenhöhe – Siebels und Raulfs unterzeichnen Vereinbarung bezüglich mehr Geld für Jugendförderung aus Landesmitteln

 

Hoher Besuch an einem warmen Sommerabend in Aurich: Der Kreisverband des Jugendrotkreuzes und der Landesjugendring Niedersachsen e.V. haben zum „HotSpot Jugendpolitik“ eingeladen. 25 Jugendliche und junge Erwachsene sind der Einladung gefolgt und erlebten einen regen Austausch über Politik, Jugendarbeit und bekamen auch einen Eindruck vom Leben eines Landespolitikers; darunter auch eine Delegation des JRK Kreisverbandes Leer.

 

Zu Gast waren Johanne Modder, die Vorsitzende der SPD im Niedersächsischen Landtag, Wiard Siebels, SPD Landtagsabgeordneter aus Aurich und Philipp Raulfs, das jüngste Landtagsmitglied der SPD in Niedersachsen. In mehreren Workshops haben die Jugendlichen zusammen mit den Landtagspolitikern wichtige Eckpunkte für die politische Jugendarbeit entwickelt.

 

#diversity     #freeeducation     #zeitfühehrenamt

 

Soziale Ungleichheiten gehörten nach wie vor zu den großen Problemen in den Schulen in Niedersachsen, sagt Philipp Raulfs. „Wir können die Schulen nicht digital aufrüsten, fordern, dass jeder sein eigenes Tablet zum Unterricht mitbringt („bring your own device“) und dann in Kauf nehmen, dass es Familien gibt, die sich das gar nicht leisten können“, ärgert sich Raulfs. „Wir müssen Chancengleichheit für alle schaffen.“ Außerdem müsse das Ehrenamt mehr Anerkennung erfahren.

 

„Ohne Freiwillige Feuerwehren könnten wir den Brandschutz im Land beispielsweise nicht sicherstellen, aber längst nicht alle Schulen und Arbeitgeber schaffen den ehrenamtlichen Einsatzkräften den nötigen Raum dafür.“

 

Bei dieser Debatte gehe es aber nicht immer primär darum mehr Geld locker zu machen, betont Johanne Modder. „Wir müssen vor allem den Kindern zunächst einmal zuhören und sie ernst nehmen.“ Nur dann würde Vertrauen aufgebaut und das sei in Zeiten wie diesen wichtiger denn je, so Modder. Ohne miteinander zu sprechen, könne man keine Probleme lösen.

 

„Um z.B. ehrenamtlich ein Jugendlager betreuen zu können, müssen sich viele von uns selbst versichern, weil viele Arbeitgeber uns zwar freistellen, aber die Lohnnebenkosten dafür nicht weiter zahlen.“

Hauke Grischek, Leiter JRK Aurich

 

Ein großes Problem sahen alle Teilnehmer des „HotSpot Jugendpolitik“ darin, das Ehrenamt mit ihren schulischen und beruflichen Tätigkeiten in Einklang zu bringen. „Um alles mit 100 Prozent zu machen fehlt uns einfach die Zeit“, bemängelte Wiebke Müller vom JRK Kreisverband Leer die Kombination aus Schule, Hobby, Familie und Ehrenamt. Gute Noten zu schreiben und sich dabei noch in dem nötigen Umfang ehrenamtlich zu engagieren sei nahezu unmöglich.

 

MdL Wiard Siebels aus Aurich konnte diese Erkenntnis nur bestätigen. „Die Welt in der wir leben wird immer komplizierter“, erklärte der 40-Jährige. Die Gesellschaft werde zwar pluralistischer, aber dadurch auch egoistischer. Die Anforderungen stiegen, während niemand mehr so recht auf die Work-Life-Balance achte. „Deswegen gehen viele Politiker inzwischen in Schulen, um dort auch für ein buntes Zusammenleben und einen stärkeren Zusammenhalt untereinander zu werben.“

 

„Die Jugend von heute ist viel offener, mutiger und aufgeschlossener, als das noch vor Generationen der Fall war – und genau das braucht unsere Gesellschaft heute auch.“

Wiard Siebels, MdL aus Aurich (SPD)

 

Initiiert vom Landesjugendring Niedersachsen e.V. haben Wiard Siebels und Philipp Raulfs (beide MdL SPD), sowie Hauke Grischek und Lena Schwerin vom JRK Aurich deswegen eine Petition unterschrieben, die Jugendarbeit in Niedersachsen mit mehr Landesmitteln zu unterstützen. Im Kern geht es dabei um die Forderung der Erhöhung der Landesmittel für Jugendarbeit um zwei Millionen Euro pro Jahr.

 

„Ministerpräsident Stephan Weil hatte vor der Wahl mehr Gelder für die Jugendarbeit versprochen. Wir warten nach wie vor darauf, dass dieses Versprechen umgesetzt wird“, sagt Lena Schwerin vom JRK.

 

Am Ende des dreistündigen Treffens haben Wiard Siebels und das JRK Aurich vereinbart, sich im Sommer in Hannover zu treffen, um die Arbeit der Landespolitiker besser kennenlernen zu können – und auch, um neue Brücken zu bauen.

 

Philipp Raulfs und Wiard Siebels (MdL SPD) setzen sich mit Ihrer Unterschrift für mehr Geld vom Land Niedersachsen für Jugendarbeit ein. Die Initiative wurde vom Landesjugendring Niedersachsen e.V. ins Leben gerufen.

 

Hauke Grischek und Lena Schwerin vom Jugendrotkreuz unterzeichnen die Vereinbarung für mehr Landesmittel für Jugendarbeit.

 

Mehr Eindrücke vom „HotSpot Jugendpolitik“ des Landesjugendring Niedersachsen e.V. findet ihr auf unserer JRK Aurich Facebookseite.

Aurientierungslos in Berlin

Am Wochenende vom 18. bis 21. Mai waren wir mit 7 JRKlern in Steglitz, Berlin zum Nachtorientierungslauf.

Nach der 9-stündigen Fahrt durch den Pfingstverkehr am Freitag kamen wir heile aber erschöpft in der Quentin-Blake Grundschule, die uns die kommenden 4 Tage beherbergen sollte, an. Das entspannte Rahmenprogramm erlaubte uns den ganzen Samstag Nachmittag am Wannsee zu entspannen bevor wir uns um 19 Uhr kostümiert auf den Weg machten. Der diesjährige Berliner NOL stand nämlich unter dem Motto „Harry Potter“, weshalb wir alle mit Zauberstäben, Umhängen und Zauberhüten ausgestattet waren.

Nach 12 Stunden NOL und 25 gelaufenen Kilometern sind wir am Sonntag morgen um 7 Uhr wieder an der Schule angekommen! Die Route führte uns durch Steglitz, Berlin vorbei am botanischen Garten, verschiedenen Botschaften und durch mehrere Parks. An insgesamt 12 Stationen mussten wir unser Wissen über Harry Potter, unsere Erste- Hilfe Kentnisse, sowie Teamgeist und Geschicklichkeit beweisen. Während des Laufes haben wir eine Funkanlage aufgebaut, Memory gespielt, blind Erste- Hilfe Aufgaben gelöst und vieles mehr.

Belohnt wurde unser Ehrgeiz mit dem siebten von 33 Plätzen. Außerdem konnten wir uns den Titel als Niedersachsenmeister sichern!

Wir bedanken uns bei dem Orga Team für die großartige Strecke und die anspruchsvollen, coolen und spannenden Aufgaben unterwegs. Wir hoffen, dass wir auch in zwei Jahren wieder dabei sein können!

Kreiswettbewerbe 2018 starten mit großer Motivation

Zwölf Jugendrotkreuz Gruppen treten bei den Kreiswettbewerben der Kreisverbände (Kv.) Aurich, Norden und Leer in der Haupt- und Realschule Südbrookmerland an. Hier geht’s zu den Fotos. Noch mehr Fotos findet ihr auf Facebook!

Bereits zum achten Mal in Folge richten die Jugendrotkreuz Kreisverbände Aurich und Norden zusammen mit dem Kreisverband Leer ihre Kreiswettbewerbe an dem Wochenende vom 20.04.2018 bis zum 22.04.2018 aus.

Die Gruppen, die sich in vier Altersstufen unterteilen, (Stufe 0 = sechs – neun Jahre ; Stufe I = neun – zwölf Jahre ; Stufe II = zwölf – 16 Jahre ; Stufe III = 16 – 27 Jahre) treten in 19 Aufgaben der Disziplinen Erste-Hilfe Praxis, Rot-Kreuz-Wissen, Sozialer Bereich, Musisch-Kultureller Bereich und dem Bereich Sport-Spiel gegeneinander an.

Insgesamt nehmen 200 Personen an der Veranstaltung teil, wovon 50 Schiedsrichter, die teils aus den Reihen des Roten Kreuzes, sowie wie aus befreundeten Jugendgruppen kommen, die Leistung der 150 Kinder und Jugendlichen bewerten.

Die Wettbewerbe in diesem Jahr stehen unter dem Motto „70 Jahre Suchtpotential – Dein JRK Niedersachsen“. Dabei befassen sich die Teilnehmer mit den drei Themenbereichen:

  • Kampagne „Menschlichkeit“ – und DU (Miteinander, Einfühlungsvermögen für andere, Gruppendynamik)
  • Prävention im Bereich Sucht und Gesundheit (Grenze durchschnittlicher Medienkonsum und Suchtverhalten, Auswirkung Alkohol für mich und andere, Unterstützung körperliche Fitness, gesundheitsbewusste Ernährungsentscheidung)
  • Gesundheitsthemen (Auswirkung und Entstehung von Stress, Selbstverwirklichung)

 

Dieses Jahr wird der Wettbewerb an der Haupt- und Realschule Südbrookmerland statt. Hier müssen die Teilnehmer verschiedene Stationen passieren und die verschiedenen Aufgaben lösen. Wie jedes Jahr wird der Wettbewerb in den verschiedenen Kategorien aufgebaut: Erste Hilfe, Soziales, Musisch-Kulturell, Rot-Kreuz Geschichte, sowie Sport und Spiel.

Im musisch-kulturellen Bereich basteln die Teilnehmer der Stufe 0/1 ein Gefühlsbarometer, um die Stimmungen der verschiedenen Teilnehmer widerspiegeln zu können. Die Teilnehmer der Stufe 2/3 fertigen Bilder von verschiedenen Gefühlen an und können sie sich zum Beispiel an der emoji-Art orientieren.

Im sozialen Bereich beschäftigen sich die Teilnehmer mit dem Thema Sucht. Anhand einiger Gegenstände müssen sie erkennen, welche verschiedenen Süchte es gibt und warum diese für den Menschen gefährlich sind.

In der Ersten Hilfe müssen die Teilnehmer mehrere Gruppenaufgaben bewältigen. Dabei behandeln sie Verwundete mit Schnittverletzungen oder starken Blutungen. Natürlich darf die stabile Seitenlage, die bei bewusstlosen Personen angewandt wird, nicht fehlen.

Im Rot-Kreuz Bereich basteln die jungen Teilnehmer Symbole zum allgemeinen Thema „Rot-Kreuz“. Die älteren Teilnehmer müssen ihr Wissen mehr unter Beweis stellen und fertigen Symbole zum Thema „Genfer Abkommen“. Dabei dürfen alle Teilnehmer nur Streichhölzer zum Erstellen des Bildes verwenden.

Die Planung und Organisation des Wettbewerbs wird durch die Kreisjugendleitung der teilnehmenden Kreisverbände durchgeführt. Die verantwortliche Leitung liegt bei Hauke Grischek, Sascha Rademacher und Wladislaw Martaler für den Kv. Aurich, Karl-Heinz Meyer und Robin Duggal für den Kv. Norden und Tobias Priefer, Andrea Behrends, sowie Rosi Eykamp-Behmann für den Kv. Leer. Verpflegt werden die Teilnehmer/Innen durch die DRK-Bereitschaft Südbrookmerland, die ein abwechslungsreiches und ausgewogenes Angebot an Gerichten bieten.

Neben dem Wettbewerb wird den Teilnehmern ein buntes Rahmenprogramm geboten. Unter anderem gehört dazu: Kinoabend, Kisten klettern, Schwimmen gehen und eine Disco für die Teilnehmer an beiden Abenden.

 

Fotos und Videos von diesem Tag findet ihr auf unserer JRK-Aurich Facebookseite. Gerne dürft ihr das auch an Freunde und Verwandte weiter teilen.

Spendenübergabe

Am heutigen Mittwoch haben wir durch den Lions Club Aurich Frisia Orientalis eine großzügige Spende in Höhe von 1.500 € entgegen genommen.

Das Geld, welches durch den Verkauf der Auricher Adventskalender eingenommen wurde, wurde an das Auricher Jugendrotkreuz, die Johanniter Unfallhilfe Aurich und an ein Aktionsbündnis gegen Hunger in Afrika gespendet.

Wir werden das Geld nutzen, um die Spiele – Kiste mit weiteren Materialien auszustatten.

Im Namen aller Jugendrotkreuzler bedanken wir uns ganz herzlich!

 

Jugendgruppenleiter absolvieren DAV-Kletterschein Toprope

Am 07. Und 08. April absolvierten Jugendgruppenleiter aus Aurich und Umgebung den Toprope Kletterschein im UP Kletterzentrum in Oldenburg.  Dieser Schein befähigt uns Teilnehmer das angeschaffte Kistenklettern für die Spiele- Kiste des Jugendrotkreuzes zu betreuen.  Während der zweitägigen Ausbildung haben wir unter anderem das Sichern einer kletternden Person, sowie Materialkunde gelernt. Außerdem stand ein Falltraining auf dem Plan. Jeder Teilnehmer konnte so einmal erleben wie es ist tatsächlich abzustürzen und von der Sicherung aufgefangen zu werden. Natürlich war auch das Sichern der fallenden Person eine Herausforderung, die von allen Gruppenleitern gemeistert wurde.

Wir freuen uns sehr auf Kinder- und Familienfeste in den kommenden Wochen und   Monaten, bei denen das Kistenklettern den Kindern und auch Erwachsenen eine aufregende Abwechslung bietet. Unter anderem wird die Spiele- Kiste auf dem Kinderfest der Vereine am 06. Mai auf dem Georgswall vertreten. Auch Anfragen für die Ausleihe der Hüpfburg und der weiteren Materialien der Spiele- Kiste, wie Hoverboards, Einräder und der Slackline werden ab sofort entgegengenommen. Kontakt unter info@jrk-aurich.de.

 

 

 

Großübung in Reepsholt

Weiter Bilder findet ihr in unserer Bildergalerie!

Heute, am 06. April, waren wir mal wieder mitunserer Notfalldarstellung im
Einsatz. Angenommen war ein schwerer Verkehrsunfall mit einem Linienbus, zwei PKWs und einem Radfahrer in Reepsholt. Insgesamt haben 10 Darsteller über 100 Helfer von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr beschäftigt. Sogar der ADAC Rettungshubschrauber war vor Ort. Versorgt werden mussten unter anderem Patienten mit Thoraxtrauma, Schädel-Hirn-Trauma und multiplen Schnitt- und Schürfwunden. Die Schwerstverletzten wurden im Anschluss tatsächlich in das Wittmunder Krankenhaus eingeliefert und in der Notaufnahme weiter behandelt.

Die angenommene Lage war ein Verkehrsunfall durch einen gescheiterten Überholversuch einer betrunkenen Autofahrerin, der einen Radfahrer tödlich verletzte. Der überholte PKW, sowie ein entgegenkommender Linienbus sind bei dem Ausweichmanöver kollidiert. Der Busfahrer wurde lebensbedrohlich verletzt und ein Straßenschild, welches sich durch die Buswand gebohrt hatte, perforierte den Oberschenkel einer Insassin. Die alkoholisierte Fahrerin, sowie die weiteren Businsassen waren nur leicht bis mittelschwer verletzt. Durch den Aufprall wurde die Fahrerin des zweiten PKWs in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. In einem verwirrten Zustand berichtete sie über ihr Kind, welches offensichtlich nicht am Unfallort aufzufinden war. Aus diesem Grund wurde das umliegende Gelände weiträumig von Feuerwehrkräften abgesucht. Da es sich um ein Missverständnis der schwerverletzten und traumatisierten Fahrerin handelte, stellte sich später heraus, dass dieses Kind nie in dem Auto gesessen hatte.

Diese komplizierte Lage wurde sehr gut von allen Hilfskräften gemeistert, und alle „Verletzten“ sind am Ende wieder sicher am Reepsholter Feuerwehrhaus angekommen. Dort wurden sie von den Organisatoren und dem Bürgermeister lobend empfangen. Im Anschluss an diese Großübung gab es noch leckere Verpflegung für alle Beteiligten.

Wir bedanken uns für so eine großartige Möglichkeit, mit unserer Notfalldarstellung die Hilfskräfte bei ihrem Training zu unterstützen und freuen uns über weitere Zusammenarbeit

 

 

Fortbildung Notfalldarstellung

Von Donnerstag, den 22.03.2018, bis Samstag, den 24.03.2018, fand der Fortbildungskurs der Notfalldarstellung im Dat Roode Krüüz Huus, hier in Aurich, statt. Angeleitet wurde alles von den Ausbildern Elke und Günter Klos aus Schaumburg, die sich freundlicherweise extra für uns auf den Weg gemacht haben, wofür wir sehr dankbar sind.

Am Donnerstag Abend haben uns die beiden das Material vorgestellt und wir haben schon ein paar Basics der Notfalldarstellung wiederholt. Hierbei ist die Gruppe schon etwas aufgetaut und es herrschte eine entspannte Atmosphäre.

Der Freitag begann früh für uns und bestand ausschließlich aus Schminken, Darstellen und Reflektieren, was uns allen sehr viel Spaß gemacht hat. Vieles war Wiederholung, insbesondere für diejenigen, die bereits einen Grundlehrgang der Notfalldarstellung besucht haben, aber auch Neues wurde erlernt. Vor allem hat jeder Schminker seine eigene Technik, um Verletzungen zu schminken, sodass jeder von jedem lernen konnte. Am Ende des Tages war Freiraum für „freies“ Schminken, dieses war sehr interessant und auch ziemlich lustig.

Am Samstag war dann das große Special: Das DRK Aurich kam mit Rettungswagen und Notfallwagen vorbei und bearbeitete die Fallbeispiele, die wir zuvor ausgearbeitet hatten. Das alles war eine super Aktion, die von allen Seiten begeistert aufgenommen wurde. Es gab alles Mögliche von Verkehrsunfall mit Schock und Traumata bis hin zu schweren Verbrennungen. Abends wurde lecker gegrillt und die ganze Gruppe kam gemütlich zusammen und ließ die Tage entspannt ausklingen.

 

Weitere Bilder findet ihr hier in unserer Bildergalerie!

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