Das Landeszeltlager 2018 in Aurich!

Das Landeszeltlager Niedersachsen 2018 neigt sich nun leider dem Ende entgegen, aber bevor die Taschen nun endgültig gepackt und die Zelte abgebaut werden, lassen wir diese Woche noch einmal Revue passieren:

Ganz aufgeregt haben wir uns am Samstag Morgen bei uns in der Unterkunft getroffen und die Bullis mit all den Taschen und Koffern gepackt, die Kinder haben sich verabschiedet und dann ging es in Richtung Mehrzweckgelände Tannenhausen. Dort haben wir uns zuerst eingerichtet, haben unsere Feldbetten aufgebaut und es uns gemütlich gemacht. Einige Kinder wurden kreativ und haben aus einigen Bänken und Tischen eine wahnsinnige Sitzgelegenheit gezaubert.

 Nach dem Mittagessen gab es die Gelegenheit, die Spielwiese zu erkundigen und sich alle Attraktionen, die in den kommenden Tagen angeboten werden sollten, anzusehen. Ein großes Highlight war der Palettenpool und der Kiosk mit inbegriffener Handy-Ladestation.

Im Verlauf der Woche wurden viele Tagesausflüge angeboten, zu denen sich die Kinder im Vorfeld angemeldet hatten. Trotz teileweiser Erschöpfung nach einem langen Tag auf Tour, kamen alle Kinder stets mit einem Lächeln zurück zum Zeltlager und erzählten erfreut von ihren Erlebnissen in z.B. dem Ocean-Wave, dem Kletterwald oder der Seehundstation.

Des Weiteren wurden Workshops angeboten, zu denen sich die Kinder vormittags und nachmittags eintragen konnten. Auch diese wurden mit Begeisterung angenommen, zumal sie durch eine Stempel-Sammel-Aktion dazu motiviert wurden, an möglichst vielen Workshops teilzunehmen, was sich auch wirklich gelohnt hat. Zudem stellte auch der Badesee in Tannenhausen einen willkommenen Ort zum Spielen und Spaßhaben dar.

Die Stempel sammelten die Kinder gewissenhaft, mit der Aussicht auf eine Rolle in der letzten Abendshow. Denn dies war der Höhepunkt eines jeden Abends, bei dem sich alle Teilnehmer des Zeltlagers gespannt an der Bühne auf der Wiese sammelten und zusammenkamen. Thema des ganzen Zeltlagers war „Mach dein Spiel!“, genau deshalb wurden jeden Abend verschiedene bekannte Spieleshows aus dem Fernsehen, wie z.B. „Wetten dass…?“ oder „Klein gegen Groß“, nachgespielt. Währenddessen konnten die Kinder in ihren Gruppen ebenfalls Stempel für ihr Heft sammeln. Nun sind wir natürlich gespannt, wer heute auf der Bühne stehen kann.

Auch wenn die Kinder mal gerade an keinem Workshop teilgenommen haben, wurde es nie langweilig, denn auf der Wiese vor den Zelten gab es genug Raum für freie Gruppenspiele, sei es nun Wikingerschach oder Kartenspiele jeglicher Art, bei denen man auch die Teilnehmer aus anderen Kreisverbänden kennenlernen konnte. Zudem bot die Spielwiese immer ein abwechslungsreiches Angebot an Freizeitaktivitäten mit einer Hüpfburg, einem Trampolin und einer Chill-Area vor dem Kiosk, in der man nett beieinander sitzen und Eis essen konnte.

Gespannt waren auch alle Kinder auf die Nachtwanderung, die am Dienstag stattfand und uns um den Badesee führte. Getroffen hatten wir uns im Vorfeld beim Lagerfeuer vor dem Kiosk, um von dort aufzubrechen. Es sollte keine Grusel-Wanderung sein, jedoch Spannung enthalten, was auf jeden Fall geklappt hat.

Hervorstehend war auch das Bergfest am Mittwoch, wo sich alle Teilnehmer zum Badesee begaben, um die Mitte des Landeszeltlagers zu zelebrieren. Es war ein großes Fest mit einer vielseitigen Auswahl an leckerem Essen, toller Musik und selbstverständlich die Option, zu schwimmen und zu planschen.

Am Donnerstag führte uns die Stadtralley in die Auricher Innenstadt, um einige Spiel- und Spaßstationen zu meistern. Das Besondere war, dass in die Ralley inklusiv ablief, die Kindergruppen wurden begleitet von Kindern von dem Familien entlastenden Dienst (FED).

Wir wurden jeden Tag mit hervorragendem Essen von einem stets freundlichen Team vom DRK aus Bremen versorgt, was wir noch einmal herausstellen möchten.

Zurückblickend hatten wir eine wunderschöne, abwechslungsreiche und entspannte Woche. Und obwohl man sich auf Zuhause freut, ist es dennoch schade, das Zeltlager zu verlassen und sich von dem ein oder anderen verabschieden zu müssen.